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Die Pflegeversicherung • interessante und wichtige Informationen!  

Entsprechend des Umfangs des Hilfebe- darfs werden die Pflegebedürftigen einer von drei Pflegestufen (I, II oder III) zuge- ordnet. Je nach Pflegestufe unterscheidet sich auch die Höhe der Leistungen. Bei einem außergewöhnlich hohem Pflege- aufwand kann in der Pflegestufe III auch ein Härtefall vorliegen. Der Versicherte hat die Möglichkeit gegen die Entschei- dung seiner Pflegekasse Widerspruch einzulegen.



Auch Personen mit erheblich einge- schränkter Alltagskompetenz, die noch nicht die Voraussetzungen für eine Einstufung in die Pflegestufe I erfüllen, haben mit Inkrafttreten der Pflegereform einen Anspruch auf einen Betreuungs- betrag. Man spricht hier von der so genannten "Pflegestufe 0".   



Erhebliche Pflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens einmal täglich erfor- derlichen Hilfebedarf bei mindestens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität). Zusätzlich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.   



Schwerpflegebedürftigkeit liegt vor bei einem mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten erforderlichen Hilfebedarf bei der Grundpflege (Körper- pflege, Ernährung oder Mobilität). Zusätz- lich muss mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt werden. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens drei Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens zwei Stunden entfallen.  



Schwerstpflegebedürftigkeit liegt vor, wenn der Hilfebedarf so groß ist, dass er jederzeit gegeben ist und Tag und Nacht anfällt (Rund-um-die-Uhr). Zusätzlich muss die pflegebedürftige Person mehr fach in der Woche Hilfe bei der hauswirt- schaftlichen Versorgung benötigen. Der wöchentliche Zeitaufwand muss im Tagesdurchschnitt mindestens fünf Stun- den betragen, wobei auf die Grundpflege (Körperpflege, Ernährung oder Mobilität) mindestens vier Stunden zu entfallen haben.   



Die Grundpflege für den Pflegebedürftigen muss auch des Nachts nur von mehreren Pflegekräften gemeinsam (zeitgleich) erbracht werden.



Verhinderungspflege bedeutet: Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson (Krankheit, Urlaub etc.). Die mögliche  Dauer einer
Verhinderungspflege beträgt max. 28 Tage pro Jahr. Sie kann für den  kompletten Zeitraum, wochenweise, tage- weise oder stundenweise und vor allem kurzfristig erfolgen. Die Kosten dürfen 1.550,00 € nicht überschreiten.  


Mehr Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Ratgeber zur Pflege“ vom Bundesgesundheitsministerium, welche Sie hier downloaden können » Download




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